Google

ard ratgeber geld



Robert Schumann

From Sterwiki

Dieser Artikel behandelt den Komponisten Robert Schumann. Zu dem franzosischen Politiker Robert Schuman (1886-1963) siehe dort.


Robert Schumann (* 8. Juni 1810 in Zwickau, † 29. Juli 1856 in Endenich bei Bonn) war ein deutscher Komponist der Romantik. [[bild:RobertSchumann.jpg|thumb|220 px|Robert Schumann - Zeichnung von Adolph von Menzel nach einer Daguerreotypie aus dem Jahr 1850]]

Table of contents
1 Die fruhen Jahre

1.1 Jugendzeit
1.2 Ungeliebtes Studium

2 Umkehr

2.1 Ende der Pianistenlaufbahn
2.2 Neue Wege
2.3 Die Davidsbundler

3 Private Entwicklungen

3.1 Liebeleien
3.2 Ernste Liebe

4 Verkanntes Genie
5 An Claras Seite

5.1 Zeit des Schaffens
5.2 Zeit der Verzweiflung

6 Im Rheinland

6.1 Lichtseiten
6.2 Schattenseiten
6.3 Ein Bewunderer aus Hamburg

7 Das Ende
8 Zitate
9 Werke

9.1 Klaviermusik
9.2 Sinfonien
9.3 Konzerte
9.4 Orchester- und Chorwerke
9.5 Kammermusik
9.6 Lieder
9.7 Oper

10 Literatur
11 Verfilmungen
12 Weblinks
13 Siehe auch

Die fruhen Jahre

Jugendzeit

„Mir traumte, ich ware im Rhein ertrunken.“ Diesen Satz notierte Schumann im Alter von 19 Jahren in sein Tagebuch und damit zu einer Zeit, in der er nicht ahnen konnte, dass es ihn spater einmal beruflich ins Rheinland verschlagen wurde - und dass er dort mit einem Sprung in den Rhein einen Selbstmordversuch unternehmen wird. thumb|Robert Schumann-Geburtshaus in Zwickau Schon fruh schrieb Schumann viel – nicht nur Tagebuch. Neben seiner kunstlerischen Neigung zum Klavierspiel (seine Mutter Christiane galt als sehr musikalisch, ohne jedoch ein Instrument zu beherrschen) galt seine grosse Liebe der Literatur, die durch seinen Vater gepragt war: August Schumann, der sich als „homme de lettres“ verstand, verfasste Romane, erwarb sich als Ubersetzer englischsprachiger Autoren uberregional einen grossen Ruf und fuhrte ab 1807 gemeinsam mit seinem Bruder die Verlagsbuchhandlung „Gebruder Schumann“ in Zwickau. Sie war fur die Forderung allgemeiner Bildung durch Herausgabe von Klassikern aller Nationen im Taschenbuchformat bekannt. Er soll uber eine grosse Privatbibliothek verfugt haben, die die klassische Literatur aus aller Welt vereinigte. Seine altesten Sohne gingen spater alle ins Verlagsgeschaft und so ist es auch nicht verwunderlich, dass der Jungste (Schumann hatte vier Geschwister: Emilie (1796), Eduard (1799), Carl (1801) und Julius (1805)) ebenfalls in seine Fussstapfen zu treten versuchte und als Jugendlicher nicht nur Kompositionen sondern auch Aufsatze und Gedichte sowie selbstkritische Texte verfasste. Besonders pragten ihn die romantischen Schriftsteller wie Jean Paul.

August Schumann unterstutzte auch die musikalischen Ambitionen seines Sprosslings. Eigens fur ihn schaffte er einen Flugel an, lauschte gern seinem Spiel, bemuhte sich sogar – wenn auch vergebens – darum, ihm Klavierunterricht bei Carl Maria von Weber geben zu lassen. „Ich genoss die sorgfaltigste und liebevollste Erziehung“ notierte Robert Schumann spater.

1826 starb August Schumann 53jahrig. Er hinterliess seiner Familie ein kleines Vermogen, Roberts Anteil hieran wurde von einem Vormund, dem Zwickauer Tuch- und Eisenwarenhandler Gottlob Rudel verwaltet. Schumanns Schulausbildung war unfassend: Latein, Griechisch, Franzosisch, er galt als aussergewohnliches Sprachtalent. Seine musikalische Ausbildung blieb indessen (bis 1828) nahezu dilettantisch. Da er besser Klavier spielte als sein Lehrer, empfahl dieser ihm das Selbststudium, was Schumann durch den Besuch von musikalischen Auffuhrungen und dem Lesen von Partituren und Klavierauszugen von Orchesterwerken aufzufangen suchte. Als Jugendlicher grundete er ein Schulorchester, daneben auch einen literarischen Verein, in welchem er mit Mitschulern verschiedene Werke, u. a. auch acht Dramen von Friedrich Schiller in verteilten Rollen las. Wie ernst es ihm damit war, spiegelt die von ihm entworfene Vereinssatzung: Sie sah fur „unschickliches Lachen“ wahrend der Lesungen Geldstrafen vor.

Das Abitur machte Schumann mit dem zweitbesten Pradikat „omnio dignus“. Derweil hatte seine Mutter gemeinsam mit dem Vormund entschieden, dass Schumann Rechtswissenschaften studieren solle, da beide in seinem Hang zur Kunst und vornehmlich zur Musik keine Zukunft sahen. Schumann fugte sich dem Wunsch und schrieb sich am 29. Marz 1828 an der Leipziger Universitat als Jurastudent ein.

Ungeliebtes Studium

Leipzig, mit damals rund 41.000 Einwohnern die zweitgrosste Stadt Sachsens nach Dresden, liess Schumann nicht unbeeindruckt: Stadt der Messen, des Buchhandels und des Buchdrucks, renommierte Verlage wie Brockhaus, Reclam und Breitkopf & Hartel hatten hier ihren Sitz. Das Leipziger Gewandhausorchester brillierte mit Auffuhrungen, wie Schumann sie nie erlebt hatte. Er schrieb seiner Mutter, er „gehe regelmassig in die Kollegien“ und verbrachte seine Zeit mit Musik, Schreiben und Lesen, besuchte zwischenzeitlich philosophische Vorlesungen, mancher Vormittag verging aber auch im Schlafrock bei „lyrischer Faulenzerey“. Einen Horsaal mit juristischen Veranstaltungen hatte Schumann in Leipzig wohl nie betreten. Manchmal plagte ihn das schlechte Gewissen, seine Tage- und Jahrbucher geben Rechenschaft daruber:

„Es uberlauft mich eiskalt, wenn ich denke, was aus mir werden soll.“ Und spater:
„Schwach will ich und darf ich nicht sein. Wenn der Mensch nur will – er kann ja ALLES.“

Im gleichen Jahr begegnete Schumann im Haus eines kunstliebhabenden Professors dem Mann, der sein Leben verandern wird: Friedrich Wieck. Wieck, der ursprunglich Theologie studiert hatte, hatte sich als aussergewohnlicher Klavierpadagoge einen Ruf erworben. Sein Konzept, das sich zwischen praktischer Unterweisung am Instrument und musiktheoretischer Ausbildung bewegte, hatte er an seiner Tochter Clara nicht nur erfolgreich erprobt, sondern sogar bewiesen. Schumann beschloss, sich in Sachen musikalischer Fortbildung in seine Hande zu begeben. Doch es fehlte an entscheidenden Grundlagen sowohl beim Pianistenhandwerk wie auch in der Kompositionstechnik. Die Enttauschung war gross, Schumann liess sich immer haufiger bei Wieck entschuldigen und kam schliesslich gar nicht mehr zum Unterricht.

Um dem „fatalen Schlendrian“ in Sachen Berufsausbildung ein Ende zu bereiten, ging Schumann fur zwei Semester nach Heidelberg, um sich endlich ernsthaft dem Jura-Studium zu widmen. Er schloss sich dem Corps Saxo-Borussia an, fachlich erwies sich der Ortswechsel jedoch als vertane Zeit. Unter den dort amtierenden Professoren konnte ihn nur der Jurist Thibaut faszinieren, weil dieser – selbst hochmusikalisch – in seinem Haus regelmassig Musikabende insbesondere mit Werken von Palestrina und Georg Friedrich Handel veranstaltete. Und weil es aus seiner Sicht einfach zum Leben dazu gehorte, rang Schumann seiner Mutter in der Zeit noch rasch die Mittel fur eine Reise nach Italien ab. „Italien, Italien, summte mir’s von Kindesbeinen um mein Herz“ schrieb er ihr. Was ihn dort hinzog, war „das ganz tolle, bewegsame, lebendige Leben“. Er wollte die „weissen glanzenden Stadte“, „die Orangendufte, sudliche Blumen“ und naturlich die „Italianerinnen mit den feurig-schmachtenden Augen“ kennen lernen. Die Mailander Scala hatte er besucht und war beeindruckt, aber insgesamt mochte er der italienischen Musik und insbesondere Gioacchino Rossini nichts abgewinnen.

[[Bild:Der junge Schumann.jpg|thumb|Robert Schumann - Lithographie aus dem Jahr 1839]]

Umkehr

Wieder nach Heidelberg zuruckgekehrt, schrieb Schumann nach langem inneren Ringen am 30. Juli 1830 seiner Mutter, dass er beabsichtige, den Beruf eines Musikers zu ergreifen. „Folg ich meinem Genius, so weist er mich zur Kunst, und ich glaube zum rechten Weg.“ Innerhalb von sechs Jahren wollte er „mit jedem anderen Klavierspieler wetteifern.“ Auf sein Bitten hin wandte sich die Mutter „mit Zittern und innerer Angst“ an Friedrich Wieck, denn aus ihrer Sicht hatte Robert die Pianistenlaufbahn schon 10 Jahre fruher anfangen mussen, um damit das „Brod furs Leben“ zu verdienen. Innerhalb von zwei Tagen erhielt sie Antwort. Wieck versprach, Schumann innerhalb von drei Jahren zu einem der grossten Klavierspieler zu bilden, der geistreicher sei als Ignaz Moscheles und grossartiger als Johann Nepomuk Hummel. Allerdings verband er dies mit der Bedingung, dass Schumann seine „zugellose Phantasie und seinen schwankenden Sinn“ bezwinge und regelmassig zum Unterricht erscheine. Schumann, voller guter Vorsatze fur seine Zukunft, ging somit zuruck nach Leipzig und bezog dort zunachst ein Zimmer im Hause Wiecks.

Ende der Pianistenlaufbahn

Dem Anfang einer viel versprechenden Pianistenlaufbahn Schumanns kam das jahe Ende zuvor: Schumann, den es in seiner enormen Verbissenheit am Klavier schon immer gestort hatte, dass die Finger einer Hand in jeweiliger Abhangigkeit voneinander stehen, wobei einige - wie der Vierte – sich als besonders schwach erweisen, hatte ein mechanisches Werkzeug ersonnen, das jedem einzelnen Finger eine kraftvolle Souveranitat verleihen sollte. Nachtelang an der rechten Hand erprobt, fuhrte dies zunachst zu einer Lahmung der ganzen Hand. Als diese schliesslich abklang, war Schumanns Mittelfinger so in Mitleidenschaft gezogen worden, dass er fur das Klavierspiel unbrauchbar war. Dieser unheilvolle Selbstversuch machte das Ergreifen einer Pianistenlaufbahn zunichte.

Neue Wege

Schumann konzentrierte sich nunmehr auf das Erlernen von Kompositionstechniken, wertvolles Anschauungsmaterial lieferte ihm hierbei das „Wohltemperierte Klavier“ von Johann Sebastian Bach. Anfanglich komponierte Schumann fast ausschliesslich fur Klavier, sein Opus 1 sind die 'ABEGG-Variationen', Stucke, die einer Phantasieperson, der „Comtesse d'Abegg“ gewidmet sind und auf der durch den Namen vorgegebenen Notenfolge A-B-E-G-G aufbauen. Zu seinen ersten Kompositionen, die Zeugnis von Schumanns personlichem Stil geben, gehoren auch die „Papillons“ (op. 2), drei Frauen aus Schumanns naherer Verwandtschaft gewidmet, er selbst machte in Bezug auf dieses Werk Andeutungen, dass die Miniaturen durch den Roman „Flegeljahre“ von Jean Paul inspiriert worden seien. Von seinen fruhen Kompositionen erwahnenswert ist auch die „Toccata“ (op. 7), bemerkenswert an ihr ist namlich, dass bei der Figuration der rechten Hand der Einsatz des Mittelfingers durchaus vermieden werden kann. So konnte Schumann das Stuck selbst vortragen. 1833 begann er mit den „Etuden im Orchestercharakter“, sie wurden 1837 unter dem bis heute gelaufigen Titel „Sinfonische Etuden“ veroffentlicht. Sie sind weniger Etuden im Wortsinn, als vielmehr Variationen uber ein eingangs vorgestelltes Thema.

Zusammen mit Friedrich Wieck und einigen Freunden grundete Schumann 1834 die 'Neue Zeitschrift fur Musik', das Konkurrenzblatt zur Leipziger „Allgemeinen musikalischen Zeitung“. Da die anderen aber fur das Projekt kaum Zeit aufbringen konnten, schulterte er die Verlegerschaft schliesslich massgeblich allein. In der Funktion als Kritiker und Musikwissenschaftler setzte er neue Massstabe, insbesondere wandte er sich gegen Mittelmassigkeit und seichtes Virtuosentum. Schumann druckte dabei vielen seiner Besprechungen von Werken und Auffuhrungen seinen Stempel auf: den der poetisierenden Kritik. Das war zwar nicht ganz neu, schon E.T.A. Hoffmann, der Jahrzehnte zuvor unter dem Pseudonym Johannes Kreisler fur die „Allgemeine musikalische Zeitung“ geschrieben hatte, bemuhte einen ahnlichen Stil. Durch Schumann entwickelte sich diese Art des Schreibens geradezu zu einer Gattung. Ausgerechnet er, dessen beharrliche Wortkargheit Legende ist (Clara notierte spater in das gemeinsame Ehetagebuch, gleich drei Mal musse sie „was?“ fragen, um ihn zu verstehen), lauft hier zu Hochstform auf und zeigt Beredsamkeit, der keine Nuance fremd ist. In seinen Texten ist alles vertreten, ernsthafte Auseinandersetzung, sanfter Spott, aber auch hohnischer Verriss.

Sowohl in dieser Zeitschrift als auch in seinen Kompositionen spielen dabei die fiktiven Figuren 'Florestan' (der leidenschaftliche Schumann), 'Eusebius' (der in sich gekehrte Schumann) und 'Meister Raro' (Ratgeber – anfangs stand Friedrich Wieck fur diese Figur Pate) eine wichtige Rolle. Diese unterschiedlichen Charaktere nutzte Schumann, um verschiedene Sichtweisen von Werken darzustellen.

Die Davidsbundler

Schon 1833 hatte sich um Schumann ein Kreis junger Kunstler gebildet, die sich regelmassig im Leipziger Lokal „Zum arabischen Coffee-Baum“ einfanden. Sie verstanden sich als Gegenpol zu den Philistern, den Spiessburgern, nannten sich Davidsbundler und trugen – in der Tradition der damals beliebten Geheimbunde - alle Phantasienamen. Der Bund hat in Schumanns Werken immer wieder eine Bedeutung gespielt (z. B. vor allen Dingen in den 'Davidsbundlertanzen', aber auch im 'Carnaval').

Private Entwicklungen

Liebeleien

Als Schumann Clara 1830 durch seinen Aufenthalt in Wiecks Haus naher kennen lernte, konnte er mit dem neun Jahre jungeren Madchen nur wenig anfangen. Er ging mit ihr manchmal spazieren und beobachtete ihr Reifen in der Folgezeit mit einer Mischung aus Erstaunen und Amusement. Er hatte ein paar Liebschaften, aus der Zeit nahm er auch ein Andenken mit, uber das er bis 1855 nicht sprach, das aber letztendlich mitursachlich fur seinen fruhen Tod gewesen sein wird: Die Syphilis.

1834 verlobte Schumann sich mit Ernestine von Fricken, wie er damals meinte, Tochter eines reichen bohmischen Barons. Dass es sich um bohmischen Adel handelte, traf zwar zu, allerdings lagen Ernestines Vermogensverhaltnisse vollig im Argen, denn sie war lediglich ein Adoptivkind und nicht erbberechtigt. Schumann loste die Verlobung vor Ablauf eines Jahres. Gleichwohl setzte er ihr ein musikalisches Denkmal: Den „Carnaval“. Die von Frickens entstammten dem bohmischen Stadtchen Asch; dieser Ortsname ist Grundlage des „Carnaval“ in der Weise, dass Schumann in den ersten Miniaturen (meistens gleich am Anfang) die Tonfolge A-Es-C-H, in der zweiten Halfte des Werks bei den Stucken die Notation As-C-H integriert. Ein Stuck tragt den Titel „Estrella“, eines ist „Chiarina“ gewidmet, auch der „Marsch der Davidsbundler gegen die Philister“ als kronender Abschluss fehlt nicht. Der Eingang des Stuckes, die 'Preambule' sowie die Miniaturen mit den Titeln „Chopin“ und 'Paganini bilden die Ausnahme in dem Duktus der beschriebenen Notation.

Ernste Liebe

Ende 1835 kamen sich Schumann und Clara naher, ein Umstand, der dem ubervorsorglichen Vater Wieck nicht verborgen blieb. Er unternahm in der Folgezeit alles, um jedweden Kontakt zwischen den frisch Verliebten zu unterbinden. Nichts war mehr moglich, kein Treffen, selten Briefe, die unter geradezu konspirativen Umstanden ubermittelt wurden, Blicke nur aus der Entfernung. Die Harte des alten Wieck vergrosserte die uberirdische Leidenschaft nur. Der Ausgang sei vorweggenommen: 1840 werden Robert und Clara die hoffnungslos erscheinende Situation mit einer Klage vor Gericht beenden, die darauf gerichtet ist, dass entweder der Vater der Ehe zustimmt oder von Amts wegen die Einwilligung hierzu herbeigefuhrt wird. Am 12. September 1840 heiratete das Paar auf Grund der Zustimmung des angerufenen Gerichts in der Dorfkirche von Schonefeld bei Leipzig.

Verkanntes Genie

Die „Kreisleriana“ hatte Schumann schon 1838 vollendet. Gedanklich ist das Stuck dem Schriftsteller E.T.A. Hoffmann zugeeignet, der seinen Kapellmeister Kreisler nicht nur als Pseudonym fur die „Leipziger musikalische Zeitung“ verwendet, sondern ihn auch literarisch zum Charakter erhoben hatte. Als Zeugnis musikalischer Verehrung widmete Schumann das Werk Frederic Chopin, fur den er grosse Bewunderung hegte. Der so bedachte vermochte aber keine besondere Affinitat fur Schumanns Kompositionen zu entwickeln.

Auch andere Pianisten verhielten sich seinen Stucken gegenuber zuruckhaltend: Franz Liszt, der einige seiner Werke in sein Repertoire genommen hatte, erlitt nach eigenem Bekunden damit ein „grosses Fiasko“. Das Publikum wollte ihn wohl nicht als Interpret schwer verstandlicher Musik denn vielmehr als Hasardeur auf den Tasten erleben. Selbst Clara, die massgeblich zur grosseren Bekanntheit von Schumanns Klavierwerken beitrug, trug nur vereinzelt das eine oder andere Stuck auf Konzerten vor. Die Zuhorer bevorzugten Musik, die ihrem zeitgenossischen Geschmack entsprach. Aus der Retrospektive nicht nachvollziehbar: Schumann gehorte nicht dazu. Ludwig van Beethoven wurde verehrt, Mendelssohn Bartholdy, Chopin und Scarlatti galten als beliebt, Sigismund Thalberg, Friedrich Kalkbrenner, aber auch Henri Herz, den Schumann wegen seiner seichten Klaviermusik verachtete, waren zu der Zeit haufig zu Gehor gebrachte Komponisten.

Ein 1840 gestarteter Versuch Schumanns, seine „Neue Zeitschrift fur Musik“ in Wien zu etablieren, scheiterte an den damals herrschenden strengen Massstaben der osterreichischen Zensurbehorde. Doch wurde Schumann im gleichen Jahr Ehre zuteil: Die philosophische Fakultat der Universitat Jena verlieh ihm die Ehrendoktorwurde.

thumb|Robert und Clara Schumann 1847

An Claras Seite

In seiner Ehe mit Clara versuchte Schumann, stets Einfluss auf ihr Leben und Schaffen zu nehmen. Er wunschte nicht, dass sie, die in ganz Europa Ruhm als grosse Pianistin erlangt hatte, weiter ihren Konzerttatigkeiten nachging. Auch wollte er, dass ihre – bis dahin dem romantischen Publikumsgeschmack nachgebenden – Kompositionen ernsthafter wurden, sich mehr an seinem Schaffen orientierten. Sein Ziel war musikalische Zweisamkeit in Einheit. Und so brachte ein 1841 veroffentlichter Liederzyklus des Ehepaars Schumann die Rezensenten in die Verlegenheit, nicht sagen zu konnen, welche der Vertonungen nun Robert und welche Clara zuzuschreiben waren.

Zeit des Schaffens

Zweifelsohne aber fuhlte sich Schumann durch diesen neuen Lebensabschnitt mit Clara an seiner Seite beflugelt. Innerhalb kurzester Zeit entstand seine Sinfonie Nr. 1 in B-Dur, deren von den Blechblasern intoniertes Motiv auf dem Gedichtstext: „Oh wende, wende deinen Lauf. Im Tale bluht der Fruhling auf!“ beruht. Die so genannte „Fruhlingssinfonie wurde am 31. Marz 1841 unter dem Dirigat von Felix Mendelssohn Bartholdy aufgefuhrt. Noch im gleichen Jahr vollendete Schumann eine Sinfonie in d-Moll, in der ursprunglich eine Gitarre integriert war. Am 6. Dezember 1841 uraufgefuhrt, mochte sie beim Publikum aber nicht recht ankommen. 12 Jahre spater hat Schumann sie uberarbeitet, bekannt ist sie heute als seine 4. und letzte Sinfonie.

1841 ist auch das erste Kind der Schumanns, Marie geboren worden. Acht Kinder hatte das Paar, der letzte Sohn kam auf die Welt, als Schumann bereits in der Nervenheilanstalt weilte. Auf seinen Wunsch hin wurde er Felix (nach Mendelssohn Bartholdy) getauft.

Zeit der Verzweiflung

1843 war Schumann fur kurze Zeit Lehrer am Leipziger Konservatorium. Aber die Geldsorgen wuchsen. Clara begab sich wieder auf Konzerttournee, u. a. nach Russland, was ihr 6000 Taler einbrachte. Schumann begleitete sie, in den Augen der Bewunderer Claras als Gatte einer europaweit bekannten Pianistin, fur ihn eine furchtbare Demutigung. Manche steckten ihm diskret Geld zu, zutiefst gekrankt notierte Schumann dies in sein Tagebuch mit dem Zusatz „Und Klaras Benehmen dabei.“

1844 zerschlug sich Schumanns Hoffnung, Nachfolger von Mendelssohn Bartholdy am Leipziger Gewandhaus zu werden. Schumann zog daraufhin mit seiner Familie nach Dresden. Die Folgezeit bis 1846 war gepragt von Krankheiten, er klagte uber Abspannung, Nervenschwache, Angstzustande, Schwindelanfalle – und er wurde schwerfallig. Nicht auszuschliessen ist, dass die Syphilis zum Krankheitsbild beitrug. Unter grossen Anstrengungen vollendete Schumann eine Sinfonie in C-Dur (sie ist heute als Nr. 2 bekannt), sie wurde am 5. November im Leipziger Gewandhaus aufgefuhrt. Erfolg war ihr zu der Zeit nicht beschieden. Einige Bemuhungen, eine Festanstellung bei einem Konzert- oder Opernhaus in Sachsen zu erhalten, scheiterten. Erst ab Dezember 1849 erhielt Schumann ein reelles Angebot: Die Nachfolge von Ferdinand Hiller als Stadtischer Musikdirektor in Dusseldorf. Die Schumanns haben gezogert. Sachsen war ihnen vertraut, das Rheinland so fern. Aber am 1. September 1850 verliessen sie Dresden Richtung Westen.

Im Rheinland

left|thumb|Robert Schumann - Daguerreotypie um 1850

Lichtseiten

Der Empfang Schumanns in Dusseldorf war herzlich: Das Orchester sowie der Chor hatten einige Stucke von ihm einstudiert und es gab eigens fur ihn einen Ball sowie ein Souper. Schumann wurde von Hiller hochstpersonlich in kunstlerische Kreise eingefuhrt. Die Begeisterungsfahigkeit der Rheinlander steckten die Schumanns formlich an: Robert komponierte wie versessen und entwarf innerhalb eines Monats seine 3. Sinfonie in Es-Dur, die sogenannte „Rheinische“. Der Beethovenschen Stimmungsempfindung folgend (Es-Dur steht fur heroisch) beschreibt Schumann mit ihr seine ersten Eindrucke, die er von der Fremde hat, die Satze 1, 2 und 5 sind beschwingt und voller Enthusiasmus. Der 3. Satz mit der Nicht schnell hat Intermezzo-Charakter und ist eine Genre-Komposition in der Art von Schumanns Klavierminiaturen. Der 4. Satz spiegelt seinen Eindruck von einer Zeremonie, die Schumann am 12. November 1850 im Kolner Dom erlebte: Die Weihung des damaligen Erzbischofs Johannes von Geissel zum Kardinal.

Schattenseiten

So schnell sich die Schumanns von der rheinischen Mentalitat fesseln liessen, so schnell kam die Ernuchterung: Die im Wortsinn praktizierte „kommste heut nicht, kommste morgen“-Einstellung des Orchesters machte ihm zu schaffen. War es dann mal vollstandig, kampfte er gegen verpatzte Einsatze. Als die Blechblaser einmal aus Achtlosigkeit das in eine falsche Tonart transponierende Instrument gegriffen hatten, gab es statt eines Einsehens gleich eine Diskussion. Und der Chor schwatzte und lachte wahrend der Proben. Schumann fuhlte sich nicht ernst genommen. Schon Ende 1851 uberlegte er, das Amt niederzulegen, aber ein sechstes Kind (Eugenie) hatte sich angekundigt.

Nachdem Schumann nach einer Pause im Dezember 1852 wieder als Dirigent auftrat, gab es erste Rucktrittsforderungen. Schumann war zutiefst verletzt. An Pfingsten 1853 uberarbeitete er seine Sinfonie in d-Moll, sie wurde dieses Mal wohlwollend vom Publikum aufgenommen.

framed|Der junge Johannes Brahms

Ein Bewunderer aus Hamburg

Im gleichen Jahr erhielten die Schumanns Besuch von einem jungen Kunstler aus Hamburg, der bis dahin noch nicht von sich hatte reden machen: Johannes Brahms. Bewegt von dessen Konnen als Pianist wie Komponist brachte Schumann den Musikverleger Breitkopf & Hartel dazu, einige Sachen von Brahms zu veroffentlichen. Ausserdem publizierte er, der die Verlegerschaft der „Neuen Zeitschrift fur Musik“ langst in andere Hande gegeben hatte, einen Aufsatz uber Brahms unter dem Titel „Neue Bahnen“. Darin vermerkte er, dass dieser junge Mann zwar nicht seinen (Schumanns) Spuren folgen wurde, aber richtungweisend fur die Musikwelt sein werde.

Das 1853 von Schumann geschriebene, tiefgrundige Violinkonzert in d-Moll wurde der Offentlichkeit von Clara Schumann und Johannes Brahms vorenthalten. Grund dafur ist, dass der Violinist Joseph Joachim, der das Werk nur in Proben gespielt hatte, es in Teilen und namentlich den dritten Satz daraus fur zu schwer erachtete. Man hielt es nicht fur eine Veroffentlichung geeignet. Erst 1937 wurde es gedruckt und in Berlin uraufgefuhrt.

Das Ende

Am 10. Februar 1854 begann Schumanns Leidenszeit, die ihren vorlaufigen Hohepunkt in einem Selbstmordversuch durch einen Sprung in den Rhein nehmen wird: Er klagte uber „Gehoraffektionen“. Tone, Akkorde, ganze musikalische Stucke tobten in seinem Kopf, benebelten ihm die Sinne, raubten ihm den Schlaf.

Der Rosenmontag des 27. Februar 1854 war verregnet. Doch unbeeindruckt vom schlechten Wetter feierten die Einheimischen in Dusseldorf Karneval. Viele waren verkleidet, manche betrunken. Kein Mensch nahm Notiz von der kraftigen Gestalt, die in einem geblumten Morgenrock der Alten Rheinbrucke zustrebte. Niemand sah, dass Robert Schumann uber das Gelander stieg und sich in den Fluss sturzte. Rheinschiffer bemerkten das Aufklatschen im eiskalten Wasser und zogen den Lebensmuden beherzt an Bord. Schumann zitterte am ganzen Leib, schlug die Hande vors Gesicht, sprach kein Wort. Unter den Schaulustigen, die sich einfanden, wurde er erkannt. Im Tross von Mummenschanzgestalten nach Hause geleitet wurde er von einem herbeigerufenen Arzt betreut. Seine Frau Clara suchte angesichts dieser Situation mit ihren Kindern Zuflucht bei einer Freundin.

Als Schumann in die Nervenheilanstalt in Endenich bei Bonn eingeliefert wurde, blieb seine Stelle als Musikdirektor zunachst unbesetzt, das Gehalt wurde an die Familie weiter ausgezahlt.

Die in verschiedenen Biographien zu Robert oder Clara Schumann anzutreffende Bemerkung, Robert habe sich in der Leidenszeit als „Verbrecher“ gesehen, der seiner geliebten Frau „ein Leid antun“ konnte, was ihn zu der Entscheidung bewogen haben solle, aus eigenem Entschluss in eine private Nervenheilanstalt zu gehen, ist durch Fakten nicht belegt und mittlerweile hochst umstritten. In Roberts Tagebuchaufzeichnungen, die bis zum 17. Februar reichen, steht hieruber nichts. Aber die Quelle der Behauptungen ist bekannt: Der erste Biograph Clara Schumanns, Berthold Litzmann, hatte in seinem 1908 erschienenen dreibandigen Werk 'Clara Schumann. Ein Kunstlerleben. Nach Tagebuchern und Briefen' diese Darstellung gewahlt. Die in seinen Handen befindlichen Tagebucher und Briefe der Clara Schumann hat Litzmann aber der Nachwelt nicht zur Einsicht zur Verfugung gestellt (er soll sie verbrannt haben). Verschiedentlich (so auch Dieter Kuhn in 'Clara Schumann. Klavier') wird angenommen, Litzmann habe auf der Suche nach einer Erklarung fur Claras Verhalten nach der Einlieferung ihres Mannes in die Nervenheilanstalt (sie hat ihn dort erst nach uber 2 Jahren, namlich 2 Tage vor seinem Tod aufgesucht) eine Version der Begebenheit gesucht, die Clara schutzte: Indem er namlich ihren Mann als ein Risiko fur sie und ihre Familie darstellte.

Im ersten Jahr seines Anstaltsaufenthalts spielte Schumann manchmal noch Klavier. Er studierte Kompositionen von Brahms und las viel. Aber zunehmend holten ihn Wahnvorstellungen ein, er reagierte darauf mit Zornausbruchen und Gewalt gegen die Warter. Bettina von Arnim, Joseph Joachim und Brahms besuchten ihn, berichteten unterschiedlich uber sein Befinden. Clara stattete Schumann erst kurz vor seinem Tod einen Besuch ab. Am 27. Juli 1856 besuchte sie ihn, da verweigerte er schon die Essensaufnahme. Am 29. Juli verstarb er, niemand war zugegen. Am Abend des 31. Juli 1856 wurde Schumann auf dem Bonner Friedhof zu Grabe getragen.

Clara uberlebte ihren Mann um 40 Jahre. Sie ist neben ihm auf dem Friedhof beigesetzt worden.

Zitate

thumb|Robert Schumann-Statue in Zwickau

  • Gustav Mahler: Unter dem ganzen Heere der Nachbeter, die sich bis heute nicht entbloden, Schumann von oben herab zu behandeln und zu belacheln, hat Wagners Irrtum und heftige Parteilichkeit bedauerlichen Schaden angerichtet.
  • Friedrich Nietzsche: (...) Schumann mit seinem Geschmack, der im Grunde ein kleiner Geschmack war (namlich ein gefahrlicher, unter Deutschen doppelt gefahrlicher Hang zu stiller Lyrik und Trunkenboldigkeit des Gefuhls), bestandig beiseite gehend, sich scheu verziehend und zuruckziehend, ein edler Zartling, der in lauter anonymem Gluck und Weh schwelgte, eine Art Madchen und 'noli me tangere' von Anbeginn: Dieser Schumann war bereits nur noch ein deutsches Ereignis in der Musik, kein europaisches mehr, wie Beethoven es war.
  • Theodor Adorno: Wird immer wieder von Schumanns Formalismus geredet, so mag etwas daran sein, solange es um die uberlieferten und ihm bereits entfremdeten Formen sich handelt; wo er sich eigene schafft, wie in seinen fruheren Instrumental- und Vokalzyklen, bewahrt er nicht nur den subtilsten Formsinn sondern obendrein einen von ausserster Originalitat.

Werke

Klaviermusik

  • mehrere Klaviersonaten, fis-Moll (1835), f-Moll (1836) g-Moll (1838)
  • 'Abegg'-Variationen (1830)
  • Papillons (1830)
  • Toccata (1830)
  • 6 Konzert-Studien uber Capriccios von Paganini (1835)
  • Carnaval (1835)
  • Symphonische Etuden (1834, 2. Version 1837)
  • Davidsbundlertanze 1837)
  • Kinderszenen (1838) Klaviernoten und Horprobe(von fremden Landern und Menschen) (http://www.klavierunterricht-wiesbaden.de/noten/noten/schumann_op151.pdf)
  • Kreisleriana (1838)
  • Novelletten (1838)
  • Arabeske (1839)
  • Humoreske (1839)
  • Faschingsschwank aus Wien (1839)
  • Andante und Variationen fur zwei Klaviere (1843)
  • Studien fur den Pedalflugel (1845)
  • 6 Fugen uber B-A-C-H fur Orgel oder Pedalklavier (1845)
  • Album fur die Jugend (1848)
Klaviernoten und Horproben (http://www.klavierunterricht-wiesbaden.de/noten/noten.html) fur Melodie, Soldatenmarsch, Trallerliedchen, Ein Choral, Stuckchen, Armes Waisenkind, Jagerliedchen, Wilder Reiter, Volksliedchen, Frohlicher Landmann, Sizilianisch, Knecht Rupprecht, Kleine Studie, Erster Verlust.
  • 'Bilder aus Osten' (Klavier vierhandig) (1848)
  • Waldszenen (1849)
  • Introduktion & Allegro fur Klavier & Orchester (1853)
  • Thema und Variationen fur Klavier ('Geister-Variationen') (1854)

Sinfonien

  • Nr. 1 in B-Dur, 'Fruhlingssinfonie' (1841)
  • Nr. 2 in C-Dur (1846)
  • Nr. 3 in Es-Dur, 'Rheinische' (1850)
  • Nr. 4 in d-Moll (1841, uberarbeitet 1853)

Konzerte

  • Konzert fur Klavier und Orchester in a-Moll op. 54 (1845)
  • Introduktion und Allegro appassionato fur Klavier und Orchester (1849)
  • Konzert fur Violoncello und Orchester in a-Moll op. 129 (1850)
  • Konzertallegro mit Introduktion fur Klavier und Orchester (1853)
  • Konzert fur Violine und Orchester in d-Moll (1853)

Orchester- und Chorwerke

  • Ouverture, Scherzo und Finale fur Orchester (1841/45)
  • Requiem fur Chor, Soli und Orchester (1851)
  • 'Messe c-moll' (Missa sacra) fur Soli, Chor und Orchester oder Orgel Opus 147 (1852)
  • 'Des Sangers Fluch' (Ludwig Uhland) fur Solostimmen, Chor und Orchester (1852)

Kammermusik

  • Klavierquintett (1842)
  • Klavierquartett (1842)
  • Drei Quartette fur zwei Violinen, Bratsche und Violoncello (1842)
  • Erstes Trio fur Klavier, Violine und Violoncello d-Moll (1847)
  • Zweites Trio fur Klavier, Violine und Violoncello F-Dur (1847)
  • Adagio und Allegro fur Klavier und Horn (1849)
  • Fantasiestucke fur Klavier und Klarinette (1849)
  • FAE-Sonate (gemeinsam mit Brahms und Dietrich geschrieben, 1853)
  • 2 Violinsonaten a-moll op. 105; d-moll op. 120 (1850)

Lieder

  • Liederkreis (Heinrich Heine) (1840)
  • Drei Gedichte (Emanuel Geibel) fur mehrstimmigen Gesang und Klavier (1840)
  • Drei Gesange (Adelbert von Chamisso) fur Singstimme und Klavier (1840)
  • Zwolf Gedichte (Justinus Kerner) fur Singstimme und Klavier (1840)
  • Zwolf Gedichte (Friedrich Ruckert) fur Gesang und Klavier (zusammen mit Clara Schumann) (1841)
  • Liederkreis (Joseph Freiherr von Eichendorff) fur Singstimme und Klavier (1840)
  • 'Belsazar' (Heinrich Heine) Ballade fur tiefe Singstimme und Klavier (1840)
  • Romanzen und Balladen fur gemischten Chor (1849)
  • Gedichte der Konigin Maria Stuart fur Singstimme und Klavier (1851)

Oper

  • 'Genoveva' (1847/48)

Literatur

  • Barbara Meier: Robert Schumann, rororo Monographie Nr.50522, Rowohlt Verlag Reinbek, 4. Aufl. 1995, ISBN: 3-499-50522-3
  • Ernst Burger: Robert Schumann - Eine Lebenschronik in Bilderrn und Dokumenten, Schott Verlag Mainz 1998, ISBN: 3-7957-0343-3
  • Arnfried Edler: Robert Schumann und seine Zeit, Laaber-Verlag 2003, ISBN: 3-89007-538-X
  • Wolfgang Boetticher: Robert Schumann - Leben und Werk, Noetzel Verlag 2004, ISBN: 3-7959-0804-3
  • Udo Rauchfleisch: Robert Schumann - Eine psychoanalytische Annaherung, Verlag Vandenhoeck & Ruprecht 2004, ISBN: 3-525-01627-1

Verfilmungen

Im Film 'Fruhlingssinfonie' wurde Robert Schumann ein filmisches Denkmal gesetzt - (In den Hauptrollen: Nastassja Kinski als Clara Schumann, Herbert Gronemeyer als Robert Schumann, ausserdem Andre Heller, Rolf Hoppe, Gidon Kremer, Bernhard Wicki).

Weblinks

  • http://www.robert-schumann-haus.de - Schumanns Geburtshaus in Zwickau
  • http://biene.bonn.de/endenich/schu03.htm - Das Schumannhaus in Bonn-Endenich
  • Piano Society - Schumann (http://www.pianosociety.com/index.php?id=56) - Freie Aufnahmen

Siehe auch

Romantische Musik, Musik der Romantik, Clara Schumann, Liste deutscher Komponisten, Davidsbundler

Schumann, Robert

Schumann, Robert Schumann, Robert Schumann, Robert Schumann, Robert Schumann, Robert

Schumann, Robert Schumann, Robert Schumann, Robert Schumann, Robert Schumann, Robert Schumann, Robert


right| Kandidat fur „Exzellente Artikel“ Dieser Artikel ist ein Kandidat fur „Exzellente Artikel“, stimme mit ab!

ca:Robert Schumann da:Robert Schumann en:Robert Schumann es:Robert Schumann fr:Robert Schumann ja:ロベルト・シューマン nl:Robert Schumann no:Robert Schumann pl:Robert Schumann sv:Robert Schumann zh:罗伯特·舒曼

Auf diesen Moment gibt es keinen Nachrichten mit beziehung zu ard ratgeber geld

Ubersich für Google betrifft ard ratgeber geld:

ard ratgeber geld:

Over ard ratgeber geld


Home | Index