Volkswagen
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Volkswagen, abgekurzt VW, ist Europas grosster Automobilhersteller und einer der fuhrenden weltweit. Der offizielle Name ist Volkswagen AG (abgekurzt VW AG) mit Sitz in Wolfsburg, Niedersachsen. Zum Volkswagen-Konzern gehoren die Marken Audi, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Seat, Škoda und Volkswagen Nutzfahrzeuge.
[[Bild:Vwlogo.polo.jpg|thumb|right|VW-Logo auf dem Kuhlergrill eines VW Polos]]
| Table of contents |
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1 Geschichte
1.1 Grundung 2 Historische und soziale Verantwortung
2.1 Entschadigungsfonds 3 Volkswagen und die Politik
4 Konzern heute
5 Modelle
5.1 Modelle in Europa 5.1.1 aktuelle Modelle 5.2 Modelle ausserhalb Europas 5.2.1 aktuelle Modelle 6 Produktionsstandorte
6.1 Produktionsstandorte der in Deutschland zum Verkauf stehenden Modelle 7 Weblinks
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Geschichte
Grundung
Am 11. Februar 1933 fordert Adolf Hitler auf der Berliner Automobilausstellung die Motorisierung des deutschen Volkes. Es schwebt ihm die Konstruktion eines Autos vor, das 100 km/h Dauergeschwindigkeit auf der Autobahn halten kann, das mit vier Sitzen fur Familien geeignet ist, sparsam im Verbrauch ist und vor allem unter 1000 Reichsmark (RM) kosten soll.
thumb|left|150px|Ferdinand Porsche Der Osterreicher Ferdinand Porsche, der in Stuttgart ein eigenes Konstruktionsburo betreibt und zuvor bereits fur verschiedene Unternehmen arbeitete, bekommt den Entwicklungsauftrag. Die um die Beurteilung der Machbarkeit befragten deutschen Automobilfirmen sind nicht uberzeugt und halten es fur unmoglich, den Volkswagen zu dem Preis von unter 1000 RM zu realisieren. Mit dem ablehnenden Urteil geht es dem Projekt wie anderen Fahrzeugkonzepten zuvor, die bereits den Begriff Volkswagen nutzten, aber aufgrund der hohen Produktionskosten und mangels rationeller Fertigungsmethoden nicht zu einem 'volkstumlichen' Preis angeboten werden konnten.
Schliesslich beauftragt Hitler gegen den Widerstand der etablierten Hersteller die Deutsche Arbeitsfront (DAF) mit dem Bau der grossten Automobilfabrik Europas. Am 28. Mai 1937 wird unter der Aufsicht von Robert Ley, dem Leiter der DAF, die 'Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens mbH' gegrundet. Ihr erstes und einziges Produkt soll der 'KdF-Wagen' (KdF = Kraft durch Freude) werden. Um das Projekt zu finanzieren, entwickelt die DAF ein Konzept, mit dem - durch Vorauszahlungen - die kunftigen Kaufer des Volkswagens den Bau des Werkes selbst bezahlen sollten. Der Kaufpreis von 990 RM wurde in Raten von 5 RM angespart und mit einer Sparmarke auf einer Sparkarte quittiert.
VW1938.jpg
Standort der Fabrik wird die neugegrundete 'Stadt des KdF-Wagens', ein Gebiet bei der Gemeinde Fallersleben und dem Gut Wolfsburg. Dieser Ort, in der geographischen Mitte des Reiches, ist mit dem Mittellandkanal, der Autobahn von Berlin nach Hannover sowie der Eisenbahnstecke Berlin-Ruhrgebiet optimal erschlossen. Zudem verfugt das landwirtschaftlich gepragte Gebiet uber die benotigten Arbeitskrafte.
Da Ferdinand Porsche seinen Volkswagen in einer komplett neu erbauten Fabrik produzieren kann, ist es ihm moglich, das Produkt und seine Produktionsanlagen optimal aufeinander abzustimmen. So wurde die Zahl der zu pressenden Blechteile durch eine optimierte Formgebung (moglichst grosse Einzelbleche) reduziert. Die konsequente Fliessbandfertigung orientiert sich an Beispielen von Ford in Detroit, deren Produktionsmethoden von Porsche auf einer USA-Reise genau studiert und fur den Volkswagen weiterentwickelt wurden.
Im Fruhjahr 1939 wird die Fabrik eroffnet und kann mehr als 150.000 Autos pro Jahr produzieren. Der benotigte Stahl wird grosstenteils aus der 'Stadt der Hermann Goring Werke', dem spateren Salzgitter geliefert.
Wahrend des Zweiten Weltkrieges wird das Volkswagenwerk auf die Produktion von Rustungsgutern umgestellt. Dabei kommen unter anderem Kriegsgefangene und Insassen der Konzentrationslager als Zwangsarbeiter zum Einsatz. Von 1940 bis 1945 mussten etwa 20.000 Menschen im Volkswagenwerk Zwangsarbeit leisten.
Nachkriegszeit
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges geht die Zustandigkeit fur das Volkswagenwerk Mitte Juni 1945 auf die britische Militarregierung uber. 1948 wird Heinrich Nordhoff Generaldirektor. 1949 kam das Unternehmen unter Treuhandschaft des Bundes und des Landes Niedersachsen.
[[Bild:Volkswagenwerk.jpg|thumb|Das Volkswagenwerk in ]]Das Volkswagenwerk in Wolfsburg sollte zur grossten Automobilfabrik der Welt werden. Die Werksflache nimmt heute eine Flache vergleichbar mit der von Gibraltar ein. Allein die uberdachte Hallenflache ist ungefahr so gross wie das Furstentum Monaco.
1955 wird in Wolfsburg die Fertigstellung des einmillionsten Volkswagens gefeiert.
Die Volkswagenwerk GmbH wird am 27. August 1959 nach der Preussag als zweites grosses Bundesunternehmen privatisiert und heisst mit neuem Namen 'Volkswagenwerk Aktiengesellschaft'. 60 Prozent des VW-Stammkapitals werden in Form von sogenannten Volksaktien im Gesamtnennwert von 360 Millionen DM ausgegeben. 40 Prozent bleiben unter offentlicher Kontrolle. Die Hauptversammlung beschliesst 1985, das Unternehmen von 'Volkswagenwerk AG' in 'VOLKSWAGEN AG' umzubenennen. Eine Besonderheit dabei ist das so genannte VW-Gesetz vom 21. Juni 1960.
Im Jahre 1965 ubernimmt die Volkswagen AG die Auto Union GmbH von Daimler-Benz. Das Unternehmen mit Sitz in Ingolstadt sichert den Wolfsburgern neue Technologien, wie die Wasserkuhlung im Motorenbau und den Frontantrieb. Unter dem Markennamen Audi hat Volkswagen erstmals eine zweite Konzernmarke im Angebot, in die 1969 das Unternehmen NSU integriert wird.
Die 1970er Jahre
Mit dem von NSU entwickelten K70 bringt Volkswagen erstmals ein Fahrzeug mit Frontmotor, Frontantrieb und Wasserkuhlung auf den Markt und markiert damit einen Umbruch in der Fahrzeugtechnik.
Volkswagen wird 1972 Produktionsweltmeister: Mit 15.007.034 montierten Wagen lost der VW Kafer den bis dato gultigen Produktionsrekord des Anfang des 20. Jahrhunderts von der Ford Motor Company gebauten T-Modells ab. (Im Jahre 2002 verwies der VW Golf mit 21,5 Mio gebauten Einheiten den Kafer auf Platz drei in der Rangfolge der am meisten produzierten Automobile. Produktionsweltmeister blieb der Toyota Corolla, gefolgt vom VW Golf. Das T-Modell von Ford belegt Platz 4. (Allerdings ist dabei zu bedenken, dass sowohl der Kafer als auch das T-Modell nahezu unverandert produziert wurden, wahrend bei Corolla und Golf mehrere Modelle unter dem selben Namen firmieren!).
thumb|Golf IV Der Passat geht im Mai 1973 in Produktion, im Januar 1974 folgt der Golf, der sich danach schnell zum Verkaufsschlager entwickelt. Gefertigt wird nach dem Baukastenprinzip, bei dem durch in verschiedenen Modellen einsetzbare Bauteile erhebliche Einsparpotenziale freigesetzt werden.
Die 1980er Jahre
Mit der Produktion der zweiten Golf-Generation leitet Volkswagen im Juni 1983 eine neue Ara der Fertigungstechnik ein: Erstmals wird hier roboterunterstutzt ein Fahrzeug gebaut.
Die 1990er Jahre
Ferdinand Piech - ein Porsche-Enkel - ubernimmt zum 1. Januar 1993 den Vorsitz im Vorstand der Volkswagen AG.
Der 1997 eingefuhrte New Beetle ist ein grosser Sprung vor allem in den USA, wo das Retro-Modell, wie vor 40 Jahren der Kafer, eine wahre 'Beetlemania' auslost.
Mit Einfuhrung der Vier-Tage-Woche fur die Beschaftigten vom Volkswagen beschreiten Vorstand, Betriebsrat und IG Metall 1994 einen neuen Weg zur Standort- und Beschaftigungssicherung.
Mit dem Produktionsanlauf des Lupo 3 L, des ersten 3-Liter-Autos im Serienbau, schreibt Volkswagen 1999 ein Stuck Automobilgeschichte. In Dresden legt Volkswagen im gleichen Jahr den Grundstein fur die 'Glaserne Manufaktur', in der heute der Phaeton endmontiert wird.
Die 2000er Jahre
thumb|AutoStadt mit Autoturmen und Abholzentrum Der Volkswagen-Konzern eroffnet 2000 die in Wolfsburg erbaute 'AutoStadt', ein Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum kombiniert mit einem Freizeitpark. In der AutoStadt konnen Kunden ihren Neuwagen abholen, ein Automobilmuseum besuchen und sich uber die Produktpalette des Konzern in verschiedenen Markenpavillons informieren.
2004 geriet Volkswagen unter Druck. Der Konzern erlitt im Geschaftsjahr 2003 einen Gewinneinbruch von uber 50 Prozent. Der Vorstand kundigte eine umfassende Restrukturierung des Unternehmens an, um in Zusammenarbeit mit der Belegschaft die Kosten zu senken und die deutschen Produktionsstandorte wettbewerbsfahiger zu machen.
Die 2003 als Hoffnungstrager vorgestellte funfte Generation des Golf, hatte 2004 mit Absatzschwierigkeiten zu kampfen. Der im Vergleich zum Golf IV erneut hohere Einstiegspreis passte nicht zur schlechten Konjunktursituation und der damit verbundenen Kaufzuruckhaltung der Menschen in Deutschland. Zudem verstarkte sich 2004 der Preiskampf in der Automobilbranche weiter. Um den Absatz anzukurbeln, entschied sich der Konzern fur eine in der VW-Modellgeschichte einzigartigen Rabattaktion, die als Jubilaumsaktion '30 Jahre Golf' getarnt wurde. Alle Golf V-Kaufer erhielten die Klimaanlage bis September gratis dazu.
Im gleichen Jahr musste der Konzern einen weiteren Fehler in seiner Produktpolitik indirekt eingestehen. Er kundigte an, die freien Kapazitaten der 'Glasernen Fabrik' kunftig mit der Produktion des britischen Bentley auslasten zu wollen. Der mit hohen Entwicklungskosten verbundene Versuch, die Marke VW, die ursprunglich Autos fur das Volk bieten sollte, mit einem Modell in der Oberklasse zu positionieren, scheint gescheitert. Ob das Modell eine Weiterentwicklung erfahrt, ist noch offen.
Im Fruhjahr 2005 soll die neue Generation des Passat, dem zweitwichtigsten Modell der Marke VW, vorgestellt werden. Bereits jetzt wurde angekundigt, den Basispreis im Vergleich zum Vorgangermodell stabil zu halten. Bereits 2004 kundigte VW an, kunftig ein Auto unter 8000 Euro anbieten zu wollen. Das Kleinstmodell soll auf dem in Brasilien gebauten VW Fox basieren und wurde die Modellpalette nach unten abrunden.
Historische und soziale Verantwortung
Durch die Grundung im Dritten Reich, die Beschaftigung von Zwangsarbeitern im Zweiten Weltkrieg und durch den Grossaktionar Niedersachsen nimmt das Unternehmen Volkswagen eine gewisse Sonderstellung im deutschen Automobilbau ein, die sich vor allem im Umgang mit der eigenen Vergangenheit und im sozialen Engagement niederschlagt.
Entschadigungsfonds
Da bei Volkswagen wahrend des Naziregimes auch Zwangsarbeiter eingesetzt wurden, richtete Volkswagen 1998 einen Humanitaren Fonds ein, aus dem bis Ende 2001 uber 2000 Menschen in 26 Staaten eine Entschadigung erhielten. Volkswagen war damit einer der Vorreiter in der deutschen Wirtschaft.
Im Werk Wolfsburg entsteht eine 'Erinnerungsstatte an die Zwangsarbeit auf dem Gelande des Volkswagenwerkes'.
Wolfsburg AG
Als 1998 die Arbeitslosigkeit rapide zu wachsen beginnt, grundet VW gemeinsam mit der Stadt Wolfsburg die Wolfsburg AG. Ihr Ziel ist es, die Arbeitslosigkeit von etwa 18 % in der Region zu halbieren. Viele der spateren Hartz-Reformen werden in diesem Zusammenhang entwickelt: Zeitarbeit, die PSA, der Innovationscampus zur Neugrundung von Unternehmen und die AutoUni zur Postgraduiertenbildung.
Auto 5000 GmbH
Die Auto 5000 GmbH wurde im August 2001 gegrundet und baut als Gesellschaft der Volkswagen AG den erfolgreichen Kompakt-Van Touran. Das Projekt wurde gegrundet, um den Standort Deutschland als Produktionsstatte zu erhalten und Arbeitsplatze in der Region zu schaffen. Heute sind 3500 direkte Mitarbeiter bei der Auto 5000 GmbH beschaftigt.
Volkswagen und die Politik
Als Konzern kann VW die Interessen seiner Aktionare und Glaubiger nicht direkt politisch vertreten. Hohe Managergehalter, Subventionen, Abschreibungen und sinkende Kapitalsteuern stehen immer wieder im kritischen Rampenlicht der Offentlichkeit. Zur Wahrung seiner Interessen fuhrt VW daher bis zu 100 anonyme Politiker auf seinen Gehaltslisten: Darunter bis zu ein Dutzend deutsche Bundes- und Landespolitiker aller Parteien. Dies berichteten Konzernkreise unter zunehmendem Druck der Presse und den Medien im Zusammenhang mit den RWE-Gehaltsaffaren des Vorsitzenden der CDU-Arbeitnehmerorganisation CDA, Hermann-Josef Arentz und des ehemaligen CDU-Generalsekretars Laurenz Meyer. Der VW-Vorstandsvorsitzende Bernd Pischetsrieder hatte angekundigt, dass der Automobil-Konzern im Januar 2005 eine Liste von Mandatstragern vorlegen will, die europaweit fur Volkswagen tatig geworden sind. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Hans-Jurgen Uhl, sowei zwei niedersachsische SPD-Landtagsabgeordnete, haben daraufhin bereits freiwillig ihre verdeckte Lobbyarbeit zugegeben, darunter der Wolfsburger Burgermeister Ingolf Viereck. Die Koalition die Vorteilsannahme durch Abgeordnete und Anspruchnahme selbiger unter Strafe stellen. Der Die Grunen-Politiker Hans-Christian Strobele setzt sich dafur ein, die Vorteilsannahme nicht daran zu binden, ob der Abgeordnete Geld fur eine konkrete Entscheidung bekommen hat. Die Bundesrepublik ist zu der Neuregelung verpflichtet, weil sie zu den Unterzeichnerstaaten der UN-Konvention gegen Korruption gehort.
Konzern heute
In den vergangenen Jahren hat der Begriff 'Volkswagen' nur noch wenig mit der angebotenen Produktpalette gemeinsam. Die Preise fur die Fahrzeuge der Marke 'Volkswagen' liegen deutlich uber denen vergleichbarer Produkte japanischer oder franzosischer Hersteller, ausserdem werden zunehmend Luxus-Marken in den Konzern aufgenommen, die fur das Volk kaum erschwinglich sind. Andererseits werden unter der Marke 'Škoda' Fahrzeuge angeboten, die mit verschiedenen VW-Modellen technisch eng verwandt sind, infolge der niedrigeren Produktionskosten in Tschechien jedoch erheblich billiger angeboten werden konnen.
| Geschaftszahlen | |||
|---|---|---|---|
| Jahr | Umsatz in Mrd. Euro | Gewinn nach Steuern in Mrd. Euro | Fahrzeug-Absatz in Mio. Stuck |
| 2003 | 87,2 | 1,12 | 5,02 |
| 2002 | 86,9 | 2,60 | 4,98 |
| 2001 | 88,5 | 2,93 | 5,11 |
| 2000 | 83,1 | 2,61 | 5,17 |
| 1999 | 75,2 | 0,84 | 4,92 |
Im Geschaftsjahr 2002 lieferte Volkswagen 4,984 Millionen Fahrzeuge aus. Der Umsatz betrug 86,948 Milliarden €, das Ergebnis nach Steuern 2,597 Milliarden €. 2002 hatte VW einen Weltmarktanteil von 12,1%, in Deutschland rund 20%.
Die Volkswagen AG beschaftigt 324.892 Menschen an 45 Fertigungsstatten in 19 Landern. Am Tag werden mehr als 20.000 Fahrzeuge gebaut. In 150 Staaten bietet Volkswagen seine Fahrzeuge an.
Der Volkswagen-Konzern teilt sich in mehrere Teile auf. Zum einen die Markengruppe Volkswagen, die Markengruppe Audi, Nutzfahrzeuge und Finanzdienstleistungen. Folgende Firmen und Marken sind in diesen Gruppen gebundelt:
Markengruppe Volkswagen
- Volkswagen PKW
- Škoda
- Bentley
- Bugatti
Markengruppe Audi
- Audi
- SEAT
- Lamborghini
Nutzfahrzeuge
- Volkswagen Nutzfahrzeuge
- Scania (nur Beteiligung)
- Volkswagen Marine Bootsmotoren
Finanzdienstleistungen:
- Volkswagen Bank
- Volkswagen Leasing
- Volkswagen VersicherungsService
- Europcar
- gedas IT-Dienstleister
Volkswagen ist eine Aktiengesellschaft deren Aktien sich in Stamm- und Vorzugsaktien unterscheiden. Die Eigentumerstruktur der Volkswagen AG stellt sich so dar:
- Stammaktien:
- auslandische institutionelle Anleger 23,3 %
- inlandische institutionelle Anleger 12,1%
- Land Niedersachsen 13,7%
- Streubesitz 41,1%
- Eigenbesitz 9,8%
- Vorzugsaktien: komplett in Streubesitz
Die Aktie ist im DAX, HDAX, CDAX, Prime All Share und Prime Automobile notiert und wird an allen deutschen und allen weltweit wichtigen Borsen, einschliesslich New York und London, gehandelt. Sie ist ebenfalls in vielen Automobil-Indizes von Standard and Poor und Dow Jones vertreten.
Modelle
thumb|VW Lupo von hinten, Modelljahr 2004 thumb|aktueller Polo 9N thumb|VW New Beetle
Modelle in Europa
aktuelle Modelle
Personenwagen
- Lupo, ab 2005 VW Fox als Nachfolger fur VW Lupo, Kleinstwagen
- Polo, Kleinwagen
- Golf, Bora, New Beetle, Kompaktklasse
- Passat, Mittelklasse
- Phaeton, Oberklasse
Grossraumlimousinen und Nischenfahrzeuge
- Touran, kompakte Grossraumlimousine
- Sharan (gemeinsame Basis mit Ford Galaxy und Seat Alhambra), Grossraumlimousine
- Multivan, Caravelle (auf Basis des Transporters), grosse Grossraumlimousine
- California, Wohnmobil (auf Basis des Transporters)
- Polo Fun, Mini-SUV (SUV-Eigenschaften beschranken sich auf die Optik)
- Golf Plus, Hochdachvariante des VW Golf V
- VW Caddy Life, Hochdachkombi-Version des Caddy
Gelandewagen
- Touareg, Gelandewagen, teilt Plattform mit Porsche Cayenne
Nutzfahrzeuge
- VW Caddy auf Basis des Touran, Kastenwagen
(Aktuelle Generation auf Basis des Touran, jedoch mit Starrachse hinten, 3. Generation auf Basis des Seat Ibiza, 2. Generation (Pritschenwagen) auf Basis des Skoda Felicia, 1. Generation (Pritschenwagen) auf Basis des Golf I) - Transporter, mittelgrosser Transporter
- LT, grosser Transporter (2. Generation gemeinsame Basis mit Mercedes Sprinter)
Geplante Modelle
- Lupo Microvan, Mikrovan
- Marakkesch, Gelandewagen, soll kleiner Bruder des VW Touaregs werden (2007)
- Microvan, Van, soll in den USA auf Basis des VW T5 gebaut werden (2006)
- VW Microbus, soll 2007 der Nachfolger des VW Multivans werden.
- VW Fox, soll 2005 den VW Lupo (bis auf 3L und GTI) ablosen
- Siehe auch Konzeptautos von VW
Ausgelaufene Modelle
Modelle mit Heckmotor thumb|VW Kafer thumb|VW Kubelwagen
- Typ 82 - Kubelwagen/Wehrmachtskubel, wahrend des 2. Weltkrieges produziert
- Typ 166 - Schwimmkubel (1942-1944), Allradgeriebenes Amphibienfahrzeug, wahrend des 2. Weltkrieges produziert
- Typ 51 (1945-1946), Kaferkarosserie mit Fahrgestell des Wehrmachtskubels.
- Typ 1 - Kafer (1947-2003), 1974 abgelost von Golf, in Mexico noch gebaut bis 2003
- Typ 2 - Transporter (VW Bus, Bulli) (1949-1992), abgelost vom T4 mit Frontantrieb, T2 wird in Brasilien noch gebaut, T3 wurde bis 2003 in Sudafrika noch gebaut.
- Typ 14 - Karmann Ghia, (1955-1973)
- Typ 3 - VW 1500/1600 (1961-1973)
- Typ 34 - Karmann Ghia 1500 (der grosse Karmann Ghia), (1962-1969)
- Typ 147 - Fridolin, (1964-1973)
- Typ 4 - VW 411/12 (Nasenbar), (1968-1974)
- Typ 181 - Kurierwagen (1969-1973), (Wurde noch in Brasilien bis in die 80er fur Amerika produziert)
Modelle mit Mittelmotor
- VW-Porsche 914 (1969-1975), Sportwagen in Kooperation mit Porsche - abgelost von Porsche 924
Modelle mit Frontmotor thumb|VW Derby
- K70 (1970-1974), Entwicklung von NSU, durch Ubernahme von Audi ins Programm ubernommen, Nachfolger 1973 Passat
- Derby (1977-1981), (Stufenheckversion von Polo I/Audi 50), abgelost von Polo II Stufenheck (1981-89)
- Jetta (1979-1991) (Stufenheckversion des Golf I und II), in Europa abgelost von Vento (auf US-Markt bis Bora weiterhin als Jetta bekannt)
- Vento (1992-1997) (Stufenheckversion des Golf III), in Europa abgelost von Bora
- VW Taro (19??-1996), baugleich mit Toyota Hilux, aus Joint-Venture-Vertrag
- Santana (1981-1985), (Stufenheckversion des Passat Typ 32B), in Europa 1985 umbenannt in Passat Stufenheck
- Scirocco (1974-1992), gebaut bei Karmann, 1988 abgelost von Corrado, jedoch noch etwa 2 Jahre parallel weitergebaut
- Corrado, (1988-1995), ausgelaufen, ohne Nachfolger
- Iltis (1979-1982), (Gelandewagen auf Golf-Basis fur die Bundeswehr), 1982 ausgelaufen
- Golf Country, Gelandeversion des Golf II, ohne Nachfolger
- Rallye Golf, Rallye-Version des Golf II, Mindestproduktionszahl fur Zulassung zum Rallye-Sport
Nutzfahrzeuge
- MAN-VW Lastwagen, Koproduktion mit MAN wobei das Fahrerhaus ein abgewandeltes des VW LT war und die Motoren von MAN kamen, teils auch mit Allradantrieb
- L80 Lastwagen aus brasilianischer Produktion, der zeitweilig in Deutschland angeboten wurde, oberhalb des LT angesiedelt
Modelle ausserhalb Europas
Neben der europaischen und nordamerikanischen Produktpalette, stellt Volkswagen auch Fahrzeuge in Mittel- und Sudamerika, China und Sudafrika her. Da es sich bei den Markten um Schwellenlander handelt, sind diese Modelle bedeutend gunstiger und fur den Einsatz auf schlechten Strassen besser geeignet. Diese Fahrzeuge werden meist nur in den lokalen Markten vertrieben und basieren oft auf alteren Volkswagenmodellen (z.B. Santana auf Passat II, Citi Golf auf Golf I) oder teilen die Plattform mit europaischen Modellen, so der Fox (in Mexiko Lupo) mit dem aktuellen Polo. Doch geht Volkswagen mittlerweile dazu uber auch in diesen Lander eigentlich europaische Modelle zu fertigen, so z.B. den Touran fur den chinesischen Markt oder den Bora als Jetta fur den US-amerikanischen Markt in Mexiko. Volkswagen ist der einzige Automobilhersteller Sudamerikas, mit eigener Entwicklungsabteilung.
aktuelle Modelle
VW Sudamerika & Mexiko
VW de Mexico, VW de Argentina, VW do Brasil
- VW Derby
- VW Fox/Lupo
- VW Gol
- VW Kombi
- VW Parati/Pointer
- VW Santana
- VW Saveiro
Ausserdem fertigt Volkswagen in Brasilien LKWs und Fahrgestelle fur Busse jeder Grossenordnung. Folgende Modelle sind aktuell:
- VW Caminhoes Leves bis 8 Tonnen
- VW Caminhoes Medios bis 18 Tonnen
- VW Caminhoes Pesados bis 26 Tonnen
- VW Familia Titan bis 26 Tonnen
- VW Caminhoes Eletronicos von 8 bis 26 Tonnen
- VW Ônibus Fahrgestelle fur Busse
Diese Modelle werden nur in Sudamerika vertrieben, doch wurde in den 1990ern mit dem VW L60 ein Modell auch nach Europa importiert. Das Knowhow fur schwere LKW in Europa wird im Volkswagenkonzern von Scania vertreten.
VW Sudafrika
VW of South Africa
- VW Citi Golf
- VW Pick Up
- VW Golf (A4)
VW China
FAW Volkswagen, Shanghai Volkswagen
In China grundete Volkswagen zwei Jointventures um auf dem dortigen Markt produzieren zu konnen.
FAW Volkswagen (FAW-VW) mit der FAW:
- VW Jetta
- VW Caddy
- VW Golf (A4)
- VW Bora
Shanghai Volkswagen (SVW) mit der SAIC:
- VW Gol
- VW Passat (B5)
- VW Polo
- VW Santana
- VW Santana 3000
- VW Touran
Geplante Fahrzeuge
- Crossfox, Offroad-Variante des VW Fox
- Microvan, Van, soll in den USA auf Basis des VW T5 gebaut werden (2006)
Produktionsstandorte
Produktionsstandorte der in Deutschland zum Verkauf stehenden Modelle
- Wolfsburg (VW Golf, VW Bora, VW Touran, VW Lupo)
- Glaserne Manufaktur Dresden (VW Phaeton)
- Emden (VW Passat)
- Hannover (Nutzfahrzeuge)
- Zwickau-Mosel (VW Golf, VW Passat)
- Bratislava, Slowakei (VW Polo, VW Golf, VW Touareg)
- Brussel, Belgien (VW Golf)
- Martorell (VW Polo)
- Mlada Boleslav, Tschechien (VW Caddy)
- Palmela, Portugal (VW Sharan)
- Pamplona, Spanien (VW Polo)
- Posen ('Poznan'), Polen (Nutzfahrzeuge)
- Puebla, Mexiko (VW New Beetle)
Motoren- und Komponentenwerke
- Braunschweig
- Chemnitz
- Martin, Slowakei
- Polkowice, Polen
- Salzgitter
- Baunatal
Sonstige Fertigungs- und Montagewerke im Ausland
- VW do Brasil:
- Taubate
- Anchieta
- Curitiba
- VW Argentina:
- Pacheco
- VW de Mexico:
- Puebla
- VW of South Africa:
- Uitenhage
- VW of Nigeria Ltd.:
- Lagos
- FAW-Volkswagen:
- Changchun
- SVW:
- Shanghai
Weblinks
- Volkswagen(http://www.volkswagen.de)
- Volkswagen Racing(http://www.volkswagenracing.de)
- Volkswagen Osterreich(http://www.volkswagen.at)
- Private Seite: Mythos Golf(http://www.mythos-golf.de)
- Private Seite: vwpix.org(http://www.vwbus-archiv.de)
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